Ganzheitlich bedeutet in der TK aber mehr als die emotionalen und körperlichen Faktoren beim Tier zu betrachten.
Es bedeutet ebenfalls, dass das Umfeld des Tieres mit in den Test mit einfließt . Tier und Halter bzw. weitere Tiere im Haushalt bilden eine Einheit. Die Beziehnung zwischen Tier und Halter ist ein sehr wichtiger Faktor für unserer Arbeit.
Je inniger die Bindung umso mehr ist der eine vom anderen „abhängig“.
Unsere Tiere spüren sehr genau wie wir uns fühlen und wie es uns geht. Wenn wir krank oder gestresst sind, kann es sein, dass das Tier dies widerspiegelt, sei es, dass es dem Halter Blockaden „abnimmt“ oder einfach mitleidet.
Genauso wie uns Menschen unsere Umwelt (Arbeit, Freizeit, Freunde, Familie) manchmal bewusst oder unbewusst „stresst“ können auch wir Halter unser Tier, meist unbewusst und ohne das es unsere Absicht ist, stressen.
(Auch ich musst während unserer Ausbildung, die schmerzliche Erfahrung machen, dass ich es selbst war, die unseren Hund „krank“ machte).
In unserer Behandlung gehen wir also auf mehrere Faktoren, als auf das eigentliche Symptom ein.
Oft ist es natürlich zunächst einmal notwendig, das Symptom zu behandeln. Um jedoch dauerhafte Heilung zu erreichen, sollte der Heilungsprozess parallel dazu ganzheitlich in Gang gebracht werden.
Das Erstrebenswerteste wäre ein paralleler Einsatz von Schulmedizin, Tierheilpraktikern und Tierkinesiologen.
Da sich das Tier für diesen Muskeltest selbst nicht eignet, arbeiten wir mittels einer Surogatperson (Mitlersperson zwischen Tester und Tier).